Kurzportrait des Autors
Ulrich Menke studiert zunächst Schulmusik und Geige bei Professor Peters an der Kölner Musikhochschule, schließt dort 1985 mit der Reifeprüfung ab und wirkt seitdem auch als Geiger und Bratschist regelmäßig in Kammerkonzerten und Formationen, die sich der historischen Aufführungspraxis verbunden fühlen.
Sowohl bei seiner Lehrtätigkeit an der Musikschule Brühl als auch beim Aufbau eines Musikzweiges mit bewusst heterogen konzipierten Orchesterklassen an einem großen Brühler Gymnasium steht vor allem die Verbindung zwischen dem Einzelunterricht und der Ensemblearbeit im Fokus. Dies führt dort zu einem spürbaren quantitativen und qualitativen Wachstum, sowohl in den bestehenden als auch in den neugegründeten Ensembles, vom Vororchester bis hin zum großen Jugendsinfonieorchester und dem daraus erwachsenen Jazz-Pop-Chor der "Ursula-Singers".​
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Der Autor mit einer selbst gebauten Viola nach dem Stradivari-Modell "Gibson" aus 1734
Daneben wirkt er ab 2003 über 20 Jahre lang als Dozent an der Kölner Musikhochschule im Bereich der Ensembleleitung aller Stilrichtungen, baut dort erstmalig an Europäischen Musikhochschulen die fächerübergreifende "Streicherpraxis für Nichtstreicher" auf und stellt im Arrangier-Bereich den praxisnahen Schwerpunkt "Blitz-Arrangement für heterogene Ensembles" in den Mittelpunkt.
Aus dieser jahrzehntelangen Lehrtätigkeit an Schule und Hochschule entsteht über mehrere Jahre hinweg „Das Methoden-Navi“, welches er seitdem regelmäßig auf Workshops in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in Webinaren vorstellt.
Er lebt mit seiner Frau, der Sängerin Christa Menke, und den sieben Kindern in Brühl und beschäftigt sich dort seit Jahren auch in einer Geigenbauwerkstatt mit dem Neubau bzw. der Restaurierung von Streichinstrumenten, die er unter anderem in seinem Teambildungs-Workshop "Streicherpraxis für Nichtstreicher" einsetzt.